Bauen im Bestand braucht kühnes Denken.
Aktuelles

Weiterbildungsreihe „Bauen im Bestand – Experten berichten“: Vom Scan zum Plan
Olaf Jantzen zu Gast bei PRAGLOWSKI ARCHITEKTEN.
Im Rahmen unserer Weiterbildungsreihe „Bauen im Bestand – Experten berichten“ widmen wir uns dem Thema 3D-Vermessung und ihrer Rolle als verlässliche Grundlage für Planung und Umbau im Bestand.
Olaf Jantzen teilt seine Einblicke aus über 10 Jahren Erfahrung in der digitalen Gebäudevermessung. Anhand realer Projekte zeigt er, wie aus Laserscanner-, Drohnen- und Tachymeterdaten belastbare Planungsgrundlagen entstehen, vom Festpunktfeld bis zum Archicad-Modell. Dabei geht es auch um die Frage, welcher Detaillierungsgrad wofür sinnvoll ist. Der Blick auf den Bestand beginnt so nicht mit Annahmen, sondern mit präzisen Daten.
Mit dieser Veranstaltung setzen wir unsere Reihe fort, in der wir Expert:innen unterschiedlicher Fachrichtungen zu Wort kommen lassen und den Austausch über die vielfältigen Facetten des Bauens im Bestand fördern.

Haus in Rot beim Tag der Architektur
Ein neues Mehrfamilienhaus im historischen Quartier Aachen-Burtscheid.
Im Rahmen des diesjährigen Tags der Architektur stellen wir „Haus in Rot“ erstmals der Öffentlichkeit vor. Das neu errichtete Gebäude tritt in bewussten Dialog mit der benachbarten, von uns sanierten denkmalgeschützten Fabrikantenvilla von 1780 und bildet gemeinsam mit ihr ein Ensemble, das den Austausch zwischen den Epochen im Stadtbild unmittelbar erlebbar macht.
Monochrome Fassadenflächen, markante rote Fenster und plastisch ausgearbeitetes Mauerwerk verleihen dem Gebäude seine prägnante Identität. Der respektvolle Bezug zum historischen Kontext bleibt dabei jederzeit spürbar.

Neuer Verwaltungsstandort für das Ausländeramt der StädteRegion Aachen
Mit dem Ausländeramt der StädteRegion Aachen entstanden auf den ehemaligen Verkaufsflächen der Aachen Arkaden ein Verwaltungsstandort, der Funktionalität und Aufenthaltsqualität konsequent miteinander verbindet. Die ehemaligen Verkaufsflächen werden dafür in ein Innenraumkonzept überführt, das sich vollständig an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet, die hier arbeiten und ankommen.
Im Zentrum der Planung steht eine optimierte Customer Journey: klare Zonierungen, logisch geführte Wege und ein großzügiger Wartebereich lenken Besucherströme intuitiv und schaffen Orientierung, ohne dabei die Atmosphäre zu vernachlässigen. Reduzierte Materialien, eine zurückhaltende Farbwelt und präzise gesetztes Licht sorgen für eine Umgebung, die ebenso klar wie angenehm wirkt.
So entsteht ein Ort, der zeigt, wie durchdachte Umnutzung bestehende Strukturen für neue, zukunftsorientierte Aufgaben fit macht, und wie sich Funktionalität und Aufenthaltsqualität auch im Verwaltungsbau nicht ausschließen müssen.






